Neuigkeiten in Ubuntu 13.10

In ein paar Wochen kommt mit Ubuntu 13.10 eine neue Version von Ubuntu herraus, in der es mal wieder einige Neuheiten gibt.
Was man mit dem neuen Ubuntu schon testen kann, will ich hier kurz aufführen.

Mir

Mir aktivieren

Canonical hat ja angekündigt, den XServer durch eine Eigenentwicklung namens Mir zu ersetzen. Dieser soll ab Ubuntu 13.10 Standardmäßig eingesetzt werden. Wer sich also jetzt schon eine Vorabversion von Saucy installiert, kann Mir schon testen. Dazu müssen nur zwei Pakete installiert werden.
Mit

erledigt man dies. Nach einem Neustart sollte Mir aktiv sein. Überprüfen kann man das, indem man in ein Terminal

eingibt und schaut, ob in der Ausgabe eine Zeile mit unity-system-compositor zu sehen ist.
Falls man Probleme mit Mir hat, kann man es wieder deaktivieren. Dazu einfach in ein Terminal

eingeben und dann unter der Kategorie [SeatDefaults] die zwei nachfolgenden Zeilen mit einer # auskommentieren. Nach einem Neustart benutzt man wieder den ganz normalen XServer.

Fazit

Ich habe bei mir auf dem Laptop mal Mir aktiviert und man merkt, wie es sein soll, gar nichts. Ich benutze aber auch nur den Treiber für meine Intel-Onboard-Grafik, welcher von Mir schon unterstützt wird. Wenn auf Catalyst oder ähnliches angewiesen ist, kann man Mir noch nicht benutzen. Das soll dann erst ab Ubuntu 14.04 funktionieren.
via: Ubuntuusers

Ubuntu Touch Apps

Viel interessanter finde ich es aber, die Ubuntu-Touch-Apps auszuprobieren.
 

Installation

Einige Apps kann man unter Ubuntu 13.10 ganz einfach installieren, und zwar:

  • Webbrowser (webbrowser-app)
  • Gallerie (gallery-app)
  • Notizblock (notes-app)
  • Medienplayer (mediaplayer-app)

Liste zum kopieren in ein Terminal:

Starten kann man die Apps über den Launcher über ein Terminal.
Für die weiteren Apps muss man mehrere Schritte unternehmen, dafür kann man sie auch unter Ubuntu 12.04 und höher testen.
Schritt 1: (Nur Ubuntu 12.04-13.04)

Schritt 2:

Schritt 3:

Schritt 4:

Mit diesen Schritten installiert man eine ganze Menge Apps zum testen, nämlich:

  • Taschenrechner
  • Dropping Letters
  • Kalender
  • Email
  • Sudoko
  • Dateimanager
  • Terminal
  • RSS-Reader
  • Uhr
  • Aktien
  • Wetter
  • Musik
  • Dokumentenbetrachter

Fazit

Die Apps haben alle einen unterschiedlichen Fertigstellungsgrad. Über die einzelnen Apps werde ich nochmal in einem Seperaten Artikel schreiben.

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