0 a.d.

0 a.d. ist ein neues Echtzeitstrategiespiel, das von Wildfiregames unter der GPL und der CC-BY-SA publiziert wurde , welches für Windows, Mac und Linux veröffentlicht wurde. Es ist zur Zeit noch sehr experimentell, hat noch nichteinmal Alpha-Status erreicht und ist noch nicht “produktiv” nutzbar. Allerdings wurde vor kurzem der Quellcode veröffentlicht, und das was man jetzt schon sehen kann, lässt hoffen, dass es unter Linux bald ein neues Echtzeit-Strategiespiel geben wird.

Installation

Die Installation ist etwas komplizierter, da man das Spiel noch aus dem Quelltext kompilieren muss. Der Quelltext liegt in einem Subversion Repository, kann sich also jederzeit ändern, und das kompilieren kann dann an einem Tag mal klappen, an einem anderen mal nicht.

Installation der Abhängikeiten

Als erstes sollte man sich die vielen Abhängikeiten, die das Spiel benötigt, besorgen:

Unter Ubuntu muss man dies hier installieren:

Jetzt hat man alle Abhängikeiten außer Spidermonkey installiert. Man sollte Spidermonkey nicht aus den Quellen installieren, da mit dieser Version das Kompilieren nicht klappt.

Installation von Spidermonkey

Spidermonkey muss selbst kompiliert werden, was allerdings kein Problem ist.

Nun hat man alle Vorraussetzungen geschaffen und kann mit dem eigentlichen Installieren beginnen.

Download der Quellen

Man läd diesen Snapshot hier herunter, entpackt ihn im home-Verzeichnis und bringt ihn hiermit auf den aktuellen Stand:

Wenn man sich den Umweg über den Snapshot sparen will, reicht auch der letzte Befehl, was allerdings länger zum herunterladen braucht, da die Daten nicht mehr gepackt sind.

Kompilieren des Spiels

Nun haben wir endlich alle Vorraussetzungen und können uns an das kompilieren machen;

Wenn dies alles ohne Fehlermeldungen über die Bühne gegangen ist, dann habt ihr nun ein frisch kompiliertes 0 a.d. vor euch.

Gestartet wird es über

Die Konfigurationsdatei befindet sich hier:

Die Daten darin sind eigentlich größtenteils selbsterklärend. Außerdem reicht es normalerweise aus, die Bildschirmgröße anzupassen, oder den Fenstermodus an, bzw. auszuschalten. Wenn man was ändern will, soll man eine Datei namens local.cfg anlegen, und dort die geänderten Zeilen reinschreiben.

Spielen

Wie schon geschrieben, ist ein “produktives” Spielen noch nicht möglich. So hackt die Grafik unter Ubuntu 9.04 sehr stark, das Spiel ist somit eigentlich unspielbar. Unter Arch-Linux geht es schon weitaus besser, aber immer noch nicht perfekt. Wenn man sich unter Ubuntu einen neueren Catalyst (9.7 oder höher) holt, dann gehts auch unter Ubuntu so gut wie unter Arch. Allerdings ist es immer noch nicht ideal, aber vielleicht wird dies ja mit späteren Treiberversionen behoben.

Also besteht hier Grund zur Hoffnung. Eventuell ist auch meine RadeonHD 3470 einfach zu schwach für so ein Spiel. Ist ja auch schließlich nur ein Laptop, auf dem viele neue, kommerzielle Spiele gar nicht gehen würden. Auch nervig sind die vielen Abstürze des Spieles: Wenn man ein Gebäude baut, was 3*3 Felder groß ist, stürzt das Spiel kommentarlos ab. Somit ist an ein richtiges Testen des Spiels gar nicht zu denken. Aber vielleicht wird dies ja in nächster Zeit behoben.

Fazit

0.a.d ist ein Spiel, was zur Zeit leider noch nicht nutzbar ist, aber das was man jetzt schon sehen kann, macht Lust auf mehr ;)

Bleibt zu hoffen, dass das Spiel weiter entwickelt wird, und in einiger Zeit auch fertig wird (Ich würd mich ja schon mit einer spielbaren Alpha-Version zufrieden geben ;))

Jetzt noch ein paar Screenshots, von der Entwicklerhomepage:

Screenshots unter CC-BY-SA , kopiert von Wildfiregames

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