Postler *Update*

Vor kurzem habe ich den Elementary-Desktop hier vorgestellt. Zu diesem Projekt gehört auch ein Mail-Client, Postler.
Postler ist noch in einem sehr frühen Stadium der Entwicklung, aber durchaus schon benutzbar.

Installation

[Update]

Für Postler gibts inzwischen ein PPA:

https://launchpad.net/~postler-dev/+archive/ppa

Ebenso ist Postler auch im Elementary-PPA enthalten:
http://ppa.launchpad.net/elementaryart/elementarydesktop/ubuntu


[/Update]

Die Installation ist jetzt nicht ganz so trivial, weil es noch kein Ubuntu-Paket dafür gibt.
Der Quellcode muss aus einem git-Archiv heruntergeladen werden. Dazu braucht man das Programm git.

Postler

Postler

Zum Holen der Dateien benutzt man diesen Befehl:

Nun muss man noch ein paar Pakete, die zum kompilieren benötigt werden, installieren.

Das Kompilieren geht dann nach der Anweisung in der ReadMe Datei recht einfach.

Nun hat man Postler fertig kompiliert.
Man kann Postler mit

starten ohne ihn zu installieren.

Benutzung

Beim Ersten Start von Postler wird man nach seinem Namen und seiner Email-Adresse gefragt, unter den Erweiterten Optionen kann man noch den Imap/SMTP-Server anpassen, sollte er nicht automatisch erkannt worden sein.
Die Grafische Oberfläche von Postler ist sehr aufgeräumt, es gibt keine Menü-Leiste, nur eine Leiste mit ein paar Buttons für die Standard-Mail Aktionen (Senden/Empfangen/Neue Nachricht/Antworten/Weiterleiten/etc) und einem Suchfeld. Der Rest ist zweigeteilt, auf der linken Seite eine Leiste mit den Ordnern im Postfach und auf der rechten Seite die Mails. Wenn man nun auf eine Email klickt, wird die Ansicht nocheinmal geteilt und ganz Rechts kann man nun die Email lesen.

Mail verfassen

Mail verfassen

Um eine Email zu schreiben wird ein sehr minimalistisches Fenster geöffnet. Ansonsten kommt Postler mit einem Fenster aus.
Postler selbst hat auch kein Adressbuch. Allerdings nutzt Postler die Daten des Adressbuches Dexter aus dem Elemtary-Projektes, für das es ein PPA gibt. Postler greift auf die Kontakte zurück und so muss man nicht die Emailadresse eintippen, sondern kann den Normalen Namen oder nur den Anfang nutzen, und er wird dann vervollständigt.

Fazit

Postler sieht sehr aufgeräumt aus, es gibt kaum Menüs, nur Buttons ohne Schrift, keine Einstellungsmöglichkeiten und keine weiteren Funktionen außer der Mail Funktion.
Postler ist sehr schnell, nahezu sofort gestartet. Bisher lief alles stabil, aber ob man Postler schon im Produktiveinsatz nutzen sollte, ist jedermanns eigene Entscheidung.

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