Emails, Termine und Aufgaben verwalten

Personal Information Manager (PIM)

Eine weitere Möglichkeit ist es, einen Personal Information Manager (PIM) zu benutzen.

Ein PIM vorallem die Eigenschaft, dass man alle Aufgaben innerhalb eines einzigen Programms erledigen kann.

Um eine PIM nutzen zu können muss man natürlich als erstes mal den Mail Eingang/Ausgang konfigurieren, was eigentlich kein Problem sein sollte.

Den Kalender und die Aufgabenverwaltung kann man normalerweise ohne weiteres nutzen, will man diese allerdings mit verschiedenen anderen Computern/dem Internet synchronisieren, sind hierbei mehr oder weniger komplizierte Konfigurationen von Nöten.

Programme

Die Anzahl der Personal Information Manager für Linux ist jetzt nicht so hoch, reicht aber vollkommen aus. Zu nennen wäre Evolution für Gnome, Kontact für KDE und Thunderbird mit der Kalender-Erweiterung Lightning.

Alle Programme sind in den Ubuntu-Quellen enthalten, wenn nicht sogar schon in der jeweiligen Standard-Installation.

Thunderbird als PIM

Thunderbird als PIM

Vorteile

Einer der größten Vorteile liegt meines Erachtens dadrin, dass man nur ein Programm für alle Zwecke braucht. Man hat alles in einer nativen Oberfläche und kann es auch offline Nutzen, z.B: Mails lesen oder schonmal schreiben.

Nachteile

Im größten Vorteil liegt aber auch ein Nachteil. Ein Programm mit vielen Funktionen braucht viele Systemressourcen, lange zum Starten, viel RAM. Allerdings sind das alles Dinge, die bei heutigen Computern nicht mehr wirklich ins Gewicht fallen, bei 4 GB RAM ist es egal ob der PIM ein paar MB mehr oder weniger braucht.

Was für mich ein viel größeres Problem ist, sind unaufgeräumte und überfrachtete Benutzeroberflächen. Mich stören die vielen Buttons und Menüpunkte die man so gut wie nie braucht, aber trotzdem in der Hauptansicht zu sehen sind.

Fazit

Ich bin ein absoluter Thunderbird-Fan mit Lightning ein vollwertiger PIM, man kann ihn gut mit Google (und auch anderen) synchronisieren. Außerdem kann man die Oberfläche doch relativ gut „entschlacken“.

 

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