Warum Linux besser als Windows ist (Teil II)

Hi26

Hier wie versprochen die Gründe 6-10.

6. Linux hat mehr Treiber im Kernel

Linux unterstützt von Haus aus mehr Hardware als Windows. Also mit
einer Linux-CD laufen mehr PCs als mit einer normalen Windowsversion
(also die, die man extra kauft). Allerdings wird ja Windows kaum ohne
PC gekauft, und bei diesen sogenannten OEM-Versionen liegt dann eine
Treiber-CD für den Computer bei. Dadurch werden alle Vorteile wieder
zunichte gemacht. Aber sie existieren, und das ist ja die Hauptsache Wink. Praktisch gesehen gibt es für Linux allerdings weniger
nachinstallierbare Treiber, da viele Hardware-Hersteller nur Windows
Treiber veröffentlichen. Unter Linux ist man zumindest bei den
Open-Source Treibern auch unabhängig von der Willkür der Hersteller, da
die Treiber dann direkt von den Kernel-Entwicklern programmiert werden.

7. Linux ist aktueller als Windows

Vom Linux-Kernel kommen ständig neue Versionen heraus, und viele
Distributionen veröffentlichen jedes halbe Jahr eine neue Version
(Ubuntu, Fedora, etc.)
Man muss also nicht bis zu sechs Jahre auf eine neue Version warten
(WindowsXP–>Windows Vista). Wenn man allerdings lieber ein System
längere Zeit benutzen will, kann man auch Distributionen verwenden, die
einen Längeren Release-Zyklus haben (Debian). Auch sind alle Upgrades
kostenfrei erhältlich und können ohne Neuinstallation installiert
werden.

8. Unter Linux gibt es eine Paketverwaltung

Unter Linux werden Programme normalerweise nicht über den Doppelklick
auf eine .exe Datei installiert, sondern über eine Paketverwaltung. Die
Paketverwaltung ist ein Programm, mit dem man andere Programme einfach
installieren kann. In der Paketverwaltung werden alle Programme
angezeigt, die in den Quellen (Repositorys) des Distributors vorhanden
sind. Wenn man dann ein Programm, zum Beispiel den Firefox,
installieren will, muss man nicht mehr im Internet nach
Installationsdateien suchen, sondern kann über die Paketverwaltung
einfach den Firefox installieren. Und wenn es dann eine neue
Firefox-Version gibt, dann wird die automatisch aktualisiert. Auf diese
Weise kann man für nahezu alle Zwecke ein Programm installieren. Man
kann auch zusätzlich zu den Standard-Quellen andere Quellen hinzufügen,
wie zum Beispiel die PPA-Launchpad Quellen oder Google Repositorys.
Wenn es keine Quellen gibt, kann man immer noch ein .exe-Äquivalent
(.deb, .rpm, etc) installieren. Und wenn selbst das nicht verfügbar
ist, kann man immer noch das Programm selbst kompilieren Wink

9. Unter Linux gibt es eine Live-CD

Um
Linux benutzen zu können, muss man es nicht einmal installieren. Man
kann auch eine Live-CD benutzen. Das ist eine CD, die legt man in den
Computer und bootet von CD. Das gestartete Betriebssystem hat dann den
gleichen Funktionsumfang wie eine Neuinstallation. Allerdings ist Sie
sehr langsam und man kann nichts Speichern. Viele Distributionen kann
man von der Live-CD aus installieren.
Seit neuerem gibt es auch Live-USB-Sticks, von denen man auch booten
kann. Diese sind schneller als Live-CDs und man kann auch auf ihnen
speichern.
Mit Live-CDs kann man sehr gut das Potential von Linux verdeutlichen, ohne es zu installieren.

10. Linux ist einfacher zu bedienen

Man
kann unter Linux viele Sachen nutzen, die einem das Bedienen des
Computers erleichtern. Darunter sind zum Beispiel die vielen nützlichen
Compiz-Fusion Plugins. Auch die virtuellen Arbeitsflächen sind ein
Feature was ich nicht mehr missen möchte. Auch trägt die
Paketverwaltung viel zur Vereinfachung des Umgangs mit dem PC bei, wenn
man erstmal das Prizip verstanden und auch akzeptiert hat. Auch sehr
nützlich ist die Möglichkeit, für nahezu jede Aktion
Tastenkombinationen festzulegen. Das Einrichten braucht zwar etwas
Zeit, aber es lohnt sich.

So, das wars erstmal von mir

Gruß Joe

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