Zwei Schritte vor, doch kein Fortschritt

Wie heise berichtet, sind erste Details der neuen Version der PSP bekannt geworden. Sie trägt den Namen „PSP Go“ und knüpft damit namentlich an die Zubehörreihe an (z.B. go! explore). Weiteres wird auf der E3-Messe in Los Angeles bekanntgegeben.

Fortschritte:

Das Gewicht wurde verringert. Mit gerade einmal 108g wiegt es nur unwesentlich mehr als eine Tafel Schokolade und ist damit ein Federgewicht. Das laute und unpraktische UMD-Laufwerk wurde abgeschafft. Das hat zum einen den Vorteil, dass man mehr Technik in die PSP stecken konnte und dadurch z.B. Platz für eine Bluetooth-Schnittstelle vorhanden war.

Außerdem soll das PSP-Network ausgebaut werden. Der Handel mit neuen Spielen soll überwiegend auf das Internet fallen, so dass Spiele gleich über die WLAN-Schnittstelle geladen werden können. Eine Video-Streamingfunktion soll kommen, Minispiele sollen vermehrt eingesetzt werden. Diese können auf dem großen internen Speicher (16GB Flash), der über Karten erweiterbar ist, gespeichert werden.

Rückschritte:

Das Äußere der PSP ist ein großer Schritt zurück. Nicht nur, dass das Display bei gleichbleibender Pixelzahl um 0,5″ zurückgeht, auch der klassische Aufbau der PSP – Display in der Mitte der Spielsteuerung – wird aufgegeben. Zwar wird durch die neue Anordnung der Tragekomfort verbessert, aber das Erkennungsmerkmal der PSP geht verloren. Über einen Schiebemechanismus können die Bedienelemente des Handhelds erreicht werden.

Gleichzeitig soll die aktuelle PSP 3000 aber nicht vom Markt verschwinden, da es auch noch Bereiche auf der Welt gibt, in der schnelles Internet nicht lückenlos verhanden ist. Ein ähnliches Eingeständnis kenne ich von Microsoft, die auch nicht von ihrem XP loskommen wollen.

Fazit: Warum wird das coole Design der PSP über den Haufen geworfen? Das erinnert mehr an Nintendo als an Sony! (Finde ich). Manche beklagen sich, dass kein Touch-Screen angekündigt wurde. Mich stört das nicht so, gibt nur Schmierer in der Optik 😉

Media zur PSP go:

Bildquelle: heise-online

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