LoG: Downloadmanager

In unserer Vorstellungsreihe „Linux ohne Grafik“ stellen wir euch heute vor, wie man in der Shell Dateien mittels eines Downloadmanagers runterladen kann. Diese Downloadmanager sind vielen bestimmt ein Begriff weil sie einfach sehr praktisch sind (auch wenn man eine GUI zur Verfügung hat).

wget

wget

wget

wget ist wohl der bekannteste Downloadmanager für die Konsole. Die Installation geht über

Die Bedienung ist eigentlich relativ einfach. Es reicht ein

um eine Datei mit wget aus dem Internet herunterzuladen.
Natürlich kann man einen Haufen Optionen einstellen, wie dass nur Dateien bestimmten Typs heruntergeladen werden (hier am Beispiel von png).

wget kann noch sehr viel mehr, wer mehr wissen will, sei auf die manpage von wget oder auch den sehr guten Ubuntuusers verwiesen.

aria2

aria2

aria2

aria2 ist eine Alternative zu wget. Die Installation geht wieder aus den Ubuntu-Quellen mit apt-get oder einem anderen Paketverwaltungsprogramm. Gestartet wird das Programm ähnlich wie wget mit

Natürlich hat aria2 auch noch verschiedene Optionen, die man wie immer in der manpage oder im Ubuntuusers-Wiki nachlesen kann. Eine Besonderheit von aria2 ist es, dass man damit auch Torrents herunterladen kann bzw. dass man für eine Datei mehrere Quellen angeben kann. Dies macht sich bei langsamen Servern und größeren Dateien bemerkbar, weil dadurch die Geschwindigkeit des Downloads erhöht wird. Andersherum kann man die Geschwindigkeit des Downloads auch begrenzen.


Beide Downloadmanager kann man nahezu beliebig konfigurieren, in Skripten benutzen und sind auch sehr interessant, wenn man eine grafische Benutzeroberfläche zur Verfügung hat.

curl

curl

curl

Ja, und dann gibt es da noch curl. Ein bekanntes englischsprachiges Blog bezeichnete curl im Vergleich zu wget und aria2 als „geeky“, da es den Download standardmäßig in der Konsole ausgibt und nicht in einer Datei speichert. Während aria2 und wget den Dateinamen per default beibehalten und und im geöffneten Ordner ablegen, muss man bei curl diesen separat angeben. Das ist im Vergleich zu den beiden vorherigen Downloadmanagern natürlich ein nerviger Nachteil, der durch keine nennenswerten Vorteile für den Normalgebrauch ausgeglichen werden kann. Ein subejktiver Vorteil könnte die etwas übersichtlichere Tabelle sein, die man beim Download sieht. Den Dateinamen gibt man mit einem -o an, was man optional auch bei den beiden vorherigen Programmen angeben kann. Ein Standarddownload sähe so aus:

Gruß Jonas

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