Kurz getestet: Ylmf

Wie gestern schon angedeutet habe ich mir den Windows-Nachbau auf Ubuntus Basis auf virtueller Hardware installiert. Um es gleich zu sagen: ich rate euch davon ab, es lohnt sich nicht 😉 Und warum? Erster und wohl größter Grund: es ist komplett chinesisch und das lässt sich auch nicht ändern. Zumindest lässt sich das deutsche Sprachpaket nicht nachinstallieren und bei der Installation fehlt die Auswahl von Sprache und Tastaturlayout vollkommen. Unter der Haube steckt ein brandaktuelles Karmic Koala System, mit dem Kernel 2.6.31-14 generic. Als Quellen sind nur die security-Quellen für Karmic eingetragen, nicht die archiv-Quellen wie eigentlich üblich. Vorinstalliert und während der Slideshow bei der Installation angepriesen ist Wine. Es wird in dieser Slideshow damit geworben, dass Photoshop CS 3 installierbar ist (den genauen Wortlaut kann ich leider nicht übersetzen, das übersteigt meine Fremdsprachenkenntnisse ;)). Es kommt auch ausgesprochen oft das Wort „Windows“ vor, was vermutlich auch Absicht ist. Der Desktop ist, (wie für einen Windows-PC beinahe üblich) mit Icons vollkommen überladen. Auch diese sind offensichtlich eingewindowst (von wegen Eigene Dateien, Arbeitsplatz, Word etc.), als Browser gibt es Firefox und als Bürosoftware OpenOffice.org 3.1. Das GNOME-Menü wurde zu einem Start-Button missbraucht. Alles in allem ein modernes Ubuntu, das in meinen Augen den Schwerpunkt auf die falschen Sachen legt. An neue Icons kann man sich schnell gewöhnen, also was soll der Krampf mit dem gestohlenen Design? Vermutlich zielt diese Firma auf Verwechslung beim Kunden ab, die sich über ein kostenloses XP freuen und in Wirklichkeit Linux bekommen 😀

Screenshots

[aslideshow width="560" height="420"] Lieber Planetleser und/oder Javascriptverweigerer. Bei aktivierten Javascript gibts im Blogartikel eine Slideshow zu diesen Bildern. Wirklich sehenswert[/aslideshow]

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