Testbericht eee-PC 1005HAG

Vor kurzem habe ich mir ein Netbook gekauft, weil mein alter Laptop im Studium nicht so wirklich geeignet ist. Das liegt vor allem daran, dass er mit 40cm (15″) Bildschirmdiagonale doch recht groß und unhandlich ist, er ist sehr laut, der Lüfter ist ständig am laufen, und vor allem, die Akkulaufzeit ist viel zu kurz. Als er neu war, war sie noch ungefähr 1,5 Stunden, jetzt nach gut 2,5 Jahren liegt sie nicht mal mehr bei einer Stunde. Damit ist längeres arbeiten ohne Steckdose so gut wie unmöglich.

Nun hab ich mir ein Asus eeePC 1005HAG gekauft, ein Netbook, welches ich als mobiles Zweitgerät benutze.

Hardware

Hier ein paar technische Spezifikationen:

eeePC 1005

eeePC 1005

  • Festplatte: 250 GB
  • Prozessor: Intel Atom 270 (1,66GHz)
  • RAM: 1GB
  • Display: 25cm (10,1″) 1024×600
  • Batterie:  48W/h (bis zu 8,5h)
  • Gewicht: 1,3 kg

Eine komplette Übersicht des Herstellers gibt es hier.

Das Netbook sieht auch schön aus, die Tastatur ist durchaus benutzbar, das einzige was für mich ein bisschen gewöhnungsbedürftig war/ist, ist das Mousepad. Es ist nicht in irgendeiner Weise vom Rest abgetrennt, sondern nur durch leichte Erhebungen angedeutet. Das nervt vor allem, wenn man versucht zu skrollen und dann den Rand nicht genau finden kann.

Aber ansonsten kann man sich nicht beschweren.

An Ausgängen gibt es 3 mal USB-2.0, einmal LAN, einen VGA Ausgang und einen SD-Lesegerät und Mikro und Audioanschluss.

Da ich das Netbook bei einem Pfandleiher gebraucht gekauft habe, musste ich es mit Windows 7 kaufen. Es ohne verkaufen wollte er nicht. Aber das war bei dem Preis auch OK.

Kommen wir nun zum eigentlich Interessanten Part, wie funktioniert Ubuntu auf dem Netbook.

Software

Ich wählte die Netbook Edition von Maverick, die ich Installieren wollte.  Das überspielen der Iso auf einen USB-Stick klappte problemlos, allerdings war dann das booten von diesem Stick die erste kleinere Hürde, da man im BIOS nicht vom USB-Stick booten einstellen kann, sondern weil das BIOS den USB-Stick wie eine zweite Festplatte behandet, und dann die Festplattenreihenfolge ändern muss.

Aber als das dann ging, bootete er doch von USB und das doch vergleichsweise schnell. War da schon echt positiv überrascht. Die Installation läuft ganz normal, die Win7-Partition zu verkleinern, lief ohne Probleme. Auch der ganze Rest lief gut, ganz fix und auch mit dem neuen Installer ganz nett anzusehen.

Ubuntu-Netbook-Remix

Ubuntu-Netbook-Remix

Das Booten dauert nicht wirklich lange, allerdings liegt es nicht in den 10 Sekunden, die Shuttlesworth angezielt hat. Was mich allerdings ein bisschen stört, ist dass man beim Booten und beim Herunterfahren immer mal wieder beim Umschalten zwischen GDM und Plymouth für kurze Zeit Text zu sehen. Finde ich nicht schön anzusehen, und was meiner Meinung mit Usplash nicht so war. Aber das liegt ja nicht am Netbook.

Die Oberfläche der Netbookedition ist in der Bedienung etwas ungewöhnlich, aber man kann sich ja ein ganz normales GNOME/XFCE oder was auch immer nachinstallieren.

Die Leistung ist für ein Netbook angemessen,Flash funktioniert auch, Youtube-Videos kann man Ruckelfrei schauen, nur in der ZDF Mediathek ruckelt es manchmal ein bisschen. Aber alle Programme, die man so für den täglichen Bedarf braucht, laufen natürlich ohne Probleme.

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