Spotify nun auch in Deutschland und unter Ubuntu

Nachdem der Musikstreamingdienst Grooveshark den Betrieb eingestellt hat, gab es in Deutschland nicht mehr viel vergleichbares.
Nun gibt es Spotify auch endlich in Deutschland.
Der Dienst ist mit Grooveshark vergleichbar, nur gibt es ihn in drei Preisstufen, einmal kostenlos, allerdings auf 20 Stunden limitiert, einmal für 5 Euro im Monat ohne Limitierung und einmal für 10 Euro monatlich mit noch mehr Features, wie Spotify auf dem Handy. Eine genaue Übersicht gibt es hier.

Installation und Benutzung

Die interessante Frage ist, wie nutzt man das unter Ubuntu/Linux.
Für Spotify gibt ein Programm, dass auch lokale Musikdateien abspielen kann. Für Mac und Windows gibt es schon fertige Clients. Unter Ubuntu kann man entweder den Windows-Client mit Wine benutzen oder auf eine native Beta-Version zurückgreifen.
Die Installation ist relativ einfach. Entweder nach dieser Anleitung eine neue Paketquelle hinzufügen oder einfach hier das Paket für die nötige Architektur runterladen und ganz einfach mit Doppelklick installieren.

Man benötigt ein Konto, für welches man leider einen Facebookaccount braucht. Ohne geht es nicht. Wenn man dieses dann eingerichtet hat, dann kann man Spotify benutzen. Einfach nach dem Lieblingskünstler suchen, ganze Alben abspielen lassen, eigene Playlisten erstellen oder einzelne Lieder hören.

Fazit

Spotify funktioniert technisch super, allerdings klaffen im Musikkatalog große Lücken, Die Ärzte sind beispielsweise gar nicht vertreten.
Ein großer Kritikpunkt ist außerdem noch, dass man es ohne Facebook nicht nutzen kann. Auf die damit verbundenen „sozialen Features“ kann ich auch verzichten, es geht meine Facebook-Freunde nicht an was ich höre, und ich will auch nicht wissen, was sie hören. Aber das ist zum Glück abschaltbar.
Was mir vom optischen her nicht gefällt, ist dass sich Spotify überhaupt nicht in den Desktop integriert, was für mich schon fast ein KO-Kriterium ist.
Die Werbung kommt alle paar Lieder und stört nicht wirklich. Allerdings könnte ich mir schon vorstellen, dass 20 Stunden Musik im Monat nicht reichen, aber 5 Euro ist ja auch nicht die Welt.
Werde es jetzt noch ein bisschen ausprobieren, und sehen ob ich nicht noch ein paar weitere gravierende Lücken im Musikkatalog finde.
Würde es jetzt noch sowas für Serien und Filme geben, wäre ich glücklich.

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