Springerlink mit neuen Funktionen

Der Springer-Wissenschaftsverlag (nicht zu verwechseln mit der Axel Springer AG) bietet auf der Webseite springerlink.com einen ganz guten Service an. Auf dieser Onlineplattform werden etliche Zeitschriften, Artikel, Kapitel, Protokolle, Nachschlagewerke et cetera angeboten. Nach eigenen Angaben befinden sich dort 5,7 Millionen Forschungsdokumente. Die wissenschaftlichen Bereiche der Plattform decken so gut wie alle Kategorien ab, so dass wirklich jeder Akademiker für sein Themengebiet Literatur findet. Hauptpublikationssprache ist Englisch, es sind aber auch viele Werke auf Deutsch vorhanden.

Ich bin dieser Plattform das erste mal während meines Studiums begegnet. Über das Hochschulnetzwerk (wahlweise auch per VPN) hatte ich Zugriff auf einen Großteil des Angebotes. Gerade in der heißen Bearbeitungszeit von diversen Ausarbeitungen war mir dieser Service eine große Hilfe. Allerdings war die Seite ziemlich unübersichtlich und der Download von E-Books war teilweise wirklich beschämend langsam (teilweise minutenlange Anfragen an den Server, bis diese endlich eine Fehlermeldung ausspuckte).

Am 31. Oktober 2012 wurde das neue Springerlink in Deutschland eingeführt. Die URL lautet nun link.springer.com. Die Migration in anderen Ländern ist bisher noch nicht ganz abgeschlossen, da Springer die neue Plattform regional zu unterschiedlichen Zeitpunkten freischaltet. Ende Dezember soll dann aber jeder auf der Welt die neue Oberfläche haben.

Das (verbesserte) Angebot

Wie eingangs erwähnt gibt es ca. 5,7 Millionen Dokumente für die Forschung in etlichen Kategorien. Die Dokumente liegen als PDF vor, können aber auch online (über eine Art PDF-Darsteller) angesehen werden. Neuere Werke gibt es auch als HTML, Ende 2012 sollen auch Bücher als ePub angeboten werden. Das gute dabei: Die PDF-Dateien haben keinen Kopierschutz und können somit auf gängigen mobilen Geräten dargestellt werden.

Die neue Oberfläche von Springerlink ist übersichtlicher. Die Ladezeiten wurden halbiert.

Die völlig überarbeitete Internetseite bietet zudem eine viel bessere Übersicht als bisher. Auch die automatische Anpassung der Darstellung auf das verwendete Gerät (responsives Design) sei hervorgehoben.

Die Suche verläuft jetzt sehr komfortabel. Es kann enger eingegrenzt werden, welche Art von Publikation man sehen möchte. Über etliche weitere Filter (Sprache, Jahr, Themenbereich… ) kann das Ergebnis weiter eingegrenzt werden. Es findet eine Volltextsuche der Dokumente statt.

Was sich deutlich verbessert hat, die der Komfort beim Herunterladen der PDF-Dateien. Früher musste man jedes Kapitel einzeln im Browser aufrufen und dann als PDF herunterladen. Man muss zwar weiterhin jedes Kapitel für sich herunterladen, dies geht aber wenigstens von der Übersichtsseite aus.

Zugriff auf das Angebot

Viele Hochschulen bieten direkten Zugriff auf das Angebot von Springerlink. Ob die Hochschule ein Abonnent ist, steht häufig auf der Internetseite der Hochschule, beispielsweise auf der Unterseite der Bibliothek. Auch einige Unternehmen haben ein Abonnement abgeschlossen. In beiden Fällen erfolgt der Zugriff über deren Netzwerk, das anhand der IP von Springer erkannt wird. Ein zusätzlicher Login ist also nicht notwendig.

Weitere Informationen in einer Präsentation .

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