Ubuntu One auf einem Windowssystem

Fertige Ubuntu One-Installation

Mittlerweile ist es ja allgemein bekannt, dass Canonical den Cloud-Dienst Ubuntu One für Windows öffnet. Ich halte das für eine gute Idee, da nicht jeder über mehrere Ubuntu-PCs verfügt (ansonsten macht ein Cloudservice wenig Sinn, oder?) Ich erwarte allerdings nicht, dass man Ubuntu One unter Windows genauso gut in die tägliche Benutzung einbinden kann, wie es im dazugehörenden Betriebssystem der Fall ist. Zum einen liegt es ja schon allein daran, dass der Explorer komplett anders aufgebaut ist als Nautilus, zum anderen ist die Zielgruppe des Projektes auch eher auf der Linuxseite zu erwarten. Nun gut. Der Windowsclient befindet sich noch in einer Betaphase, zu der man eine Einladung benötigt. Wer bereits bei Ubuntu One registriert ist, kann sich für eine Einladung bewerben. Bei mir dauerte es etwa 3 Tage, bis die Bewerbung angenommen wurde, anschließend erhielt ich eine E-Mail, die mich darüber informierte.

Ubuntu One Client auf einem Windowsrechner installieren

Wenn die Einladung angenommen wurde, erhält man via E-Mail einen Direktlink auf die Installationsdatei. Diese liegt auf einem verhältnismäßig schnellen Server und umfasst eine Schwere von 12,5 MB.

Wie für Windowsinstallationen eigentlich untypisch verläuft die Installation ohne Lizenzvereinbarung und bis zu einem gewissen Punkt auch unproblematisch. Doch seht selbst auf dem Screenshot:

Es fehlt die Abhängigkeit von .NET, aber man gelangt direkt auf die Downloadseite

Es fehlt natürlich eine Abhängigkeit: .NET. Ok, eigentlich ist auch das kein Problem, man gelangt über das Dialogfenster auf die Downloadseite von .NET, und man lädt sich den Installer im Wert von über 48MB herunter. Allerdings kommt man hier bei der Installtion nicht um eine Lizenzvereinbarung rum 😉

Das "Backend" von Ubuntu One

Wenn auch diese Installation abgeschlossen ist, kann man das Programm starten. Es verschwindet sofort in der Symbolleiste (oder wie man das dort nennt). Darüber kann man sich das Loginfenster organisieren. Mit seiner E-Mail Adresse und dem Passwort kann man sich nun anmelden und erhält sofort darauf eine weitere E-Mail von Canonical, diesmal um einen herzlich willkommen zu heißen.

Die Synchronisation kann man ebenfalls über das Kontextmenü vom Tray-Icon aus starten. Bei mir ging allerdings der Lüfter auf Hochtouren, als die Synchronisation gestartet wurde.

Der Austauschordner von Ubuntu One befindet sich übrigens in Eigene Dateien/Dokumente/Ubuntu One bzw. den jeweiligen Äquivalenten der Windowsversionen.

Weitere Informationen findet ihr im Wiki bei ubuntu.com.

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